Zwischen Schutz und Sorge
Zusammenarbeit mit Eltern zu Sexualpädagogik und zur Prävention sexualisierter Gewalt

Termin:
Veranstaltungsort:
Kategorie: Fortbildung
Zielgruppe:
Referent*innen: Amelie Loder, Sozialpädagogin (M.A.), Schwerpunkt Inklusion bei AMYNA GrenzwertICH; Parvaneh Djafarzadeh, Diplompädagogin, interkulturelle Trainerin und AMYNA-Mitarbeiterin im Institut
Kosten: € 90,–/75,– bei Anmeldung bis 07.04.2027
Anmeldeschluss: 08.06.2027
Anmeldung: Über unser Online-Anmeldeformular. Rückfragen unter info@amyna.de.
Die Zusammenarbeit mit Eltern aus verschiedenen Kulturen stellt Fachkräfte in KiTas oft vor komplexe Herausforderungen. Besonders bei erzieherischen Fragen, moralischen Vorstellungen oder religiös verwurzelten Werten werden unterschiedliche Haltungen deutlich. Die Begriffe „Kind“ und „Sexualität“ in einem Satz zu hören, ist für viele Eltern abschreckend. Geht es darüber hinaus um Körpererkundungsspiele oder sexualisierte Grenzüberschreitungen der eigenen Kinder, sind die Gespräche meist emotional und von Sorgen und Vorwürfen dominiert.
Themen wie Sexualpädagogik, der Umgang mit kindlicher sexueller Entwicklung sowie die Prävention von sexualisierter Gewalt lassen sich nicht leicht klären und erfordern in Elterngesprächen oft Fingerspitzengefühl und Vermittlung.
In dieser Fortbildung thematisieren wir die Unsicherheiten und potenziellen Ängste in der Arbeit mit Eltern, insbesondere mit Migrationsgeschichte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit mit muslimischen Eltern sowie den möglichen Barrieren rund um die Themen Sexualpädagogik und Prävention.
Unter anderem gehen wir folgenden Fragestellungen nach:
- Wie gelingt es, mit Eltern mit Migrationsgeschichte verlässlich in Kontakt zu bleiben?
- Was gilt es im Gespräch mit traditionell geprägten Eltern besonders zu beachten?
- Wie können wir mit Eltern, die Vorbehalte oder Tabus bezüglich Sexualpädagogik haben, sensibel ins Gespräch gehen?
- Wie kann kindliche sexuelle Entwicklung thematisiert und präventiv mit den Eltern zusammengearbeitet werden?
- Wie können sexualisierte Grenzüberschreitungen durch Kinder mit den Eltern besprochen und partnerschaftlich begleitet werden?
Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts und GrenzwertICH


