Behinderung und Schutzkonzept
Damit die Umsetzung gelingt

Termin:
Veranstaltungsort:
Kategorie: Fortbildung
Zielgruppe:
Referent*innen: Petra Straubinger, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V.
Kosten: € 180,–; bei Buchung bis 14.01.2027 € 160,–
Anmeldeschluss: 18.02.2027
Anmeldung: Über unser Online-Anmeldeformular. Rückfragen unter info@amyna.de.
Sowohl in der Behindertenhilfe/Rehabilitation als auch in der Jugendhilfe sind Schutzkonzepte zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt mittlerweile Standard und liegen in den meisten Einrichtungen vor.
Damit das Konzept nicht einfach in der Schublade landet, sondern mit Leben gefüllt wird, wollen wir in dieser 2-tägigen Fortbildung Impulse für die Praxis setzen und die Teilnehmenden dabei unterstützen ihr bestehendes Schutzkonzept zu reflektieren und weiter zu entwickeln. Die Fortbildung eignet sich aber auch für Einrichtungen, die aktuell ein Schutzkonzept erarbeiten.
Tag 1: Auffrischung Basiswissen sexueller Missbrauch & Schutzkonzept
Am ersten Tag wird Basiswissen zur Thematik des sexuellen Missbrauchs aufgefrischt. Darauf aufbauend werden die Bausteine, die sich für den Schutz von Mädchen* und Jungen* in Einrichtungen und Institutionen als hilfreich erwiesen haben, besprochen.
Ziel des 1. Fortbildungstages ist es, Fachkräften einen Überblick über folgende Themen zu geben:
- Basiswissen zu sexuellem Missbrauch an Kindern / Jugendlichen mit Behinderung
- Täter*innenstrategien – v.a. in Institutionen
- Überblick über die Bausteine eines Schutzkonzeptes
- Tipps für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten
Tag 2: Nähe & Distanz
Am Beispiel eines zentralen Bausteins wird mit den Teilnehmenden vertieft an der Umsetzung in der Praxis gearbeitet. Die professionelle Gestaltung von Nähe und Distanz ist einer der wesentlichen Aspekte, um in einer Einrichtung eine „Kultur der Achtsamkeit“ entstehen zu lassen. Mitarbeiter*innen der Behindertenhilfe stehen Tag für Tag im Balanceakt zwischen Pflegeanteilen und Pädagogik. Wie kann also ein Rahmen für einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz in Bezug auf Berufsgruppe, Pflegeanteil und Betreuungsform geschaffen werden?
Ziel des 2. Fortbildungstages ist es, Raum zur Auseinandersetzung mit folgenden Aspekten zu eröffnen
- Kinderrechte in der Einrichtung
- Was meint der professionelle Umgang mit „Nähe und Distanz“?
- Schutzvereinbarungen als Methode für mehr Schutz und Sicherheit im Umgang mit Minderjährigen
- Tipps zur (Weiter)-Entwicklung eigener Schutzvereinbarungen


