So kann Kinderschutz gelingen

Umgang mit Kindeswohlgefährdung in Unterkünften für Geflüchtete

Zielgruppe:Mitarbeiter*innen des Sozialdienstes in der Arbeit mit geflüchteten Familien und ähnlich verantwortliche Fachkräfte in GUs

Kindeswohl im Blick zu behalten und den Schutz aller Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, ist die Pflicht aller Professionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben und im SGB VIII genannt werden. Auch in den Unterkünften für Geflüchtete wird manchmal eine Kindeswohlgefährdung (KWG) beobachtet. Fachkräfte des Sozialdienstes brauchen Unterstützung, um ihre Vermutung zu klären und den Zeitpunkt zu erkennen, wann eine insoweit erfahrene Fachkraft (IseF) hinzugezogen werden sollte. Manchmal verunsichert sie die ‚kulturelle Brille‘ bei der Auseinandersetzung mit der vermuteten KWG. Dies kann dazu führen, dass Hinweise auf eine KWG übersehen oder falsch beurteilt werden. Um diese Unsicherheiten zu minimieren, bieten wir speziell für Fachkräfte in Gemeinschaftsunterkünften diese Fortbildung mit folgenden Inhalten:

  • verschiedene Formen der KWG
  • sexueller Missbrauch als besondere Form der Kindeswohlgefährdung, Strategien von Täter*innen und Möglichkeiten der Prävention
  • rechtlicher Rahmen des Verfahrens zum Kinderschutz in Anlehnung an §8a SGB VIII
  • Einblick in gewichtige Anhaltspunkte für eine KWG
  • sinnvolle Schritte bei Verdacht auf KWG
  • falls bereits trägerspezifische Verfahren vorhanden sind, werden diese mit einbezogen.

Unsicherheiten aufgrund kultureller Unterschiede können diskutiert werden. Es wird Zeit für Fragen, Antworten, Austausch und Kleingruppenarbeiten geben.

Referentin:

Parvaneh Djafarzadeh
Parvaneh Djafarzadeh
Dipl.-Pädagogin, Interkulturelle Trainerin und Beraterin

Download:
Flyer (PDF, nicht barrierefrei, 119,56 KB)

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Format:

Fortbildung

Ort:

In Ihrer Einrichtung; in unseren Räumen gegen Aufpreis möglich.

Dauer:

1 Tag

Termin:

Nach Vereinbarung. Bitte frühzeitig buchen. Mit Wartezeiten muss gerechnet werden.

Kosten:

Nach Vereinbarung

Infos und Anfragen:

Per E-Mail an pd@amyna.de oder telefonisch 089/ 890 57 45-106

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