Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt e.V.
Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch

 
 

Home

Institut

Publikationen

Verein

   
 

Vorträge

Vorstellung des Videovernehmungszimmers

Tag der offenen Tür bei AMYNA

Die „insoweit erfahrene“ Fachkraft nach § 8a SGB VIII

Verletzliche Patenkinder

Wege aus dem Dunkelfeld

 

Vorstellung des Videovernehmungszimmers

Führung durch einen Richter des Amtsgerichts

Vortrag über die Vorgehensweise bei der Vernehmung von Kindern bzw. Jugendlichen mit Besichtigung des Videovernehmungszimmers und des Sitzungssaals der Hauptverhandlung.

Robert Grain, Richter am Amtsgericht München – Jugenschutzrichter – stellt die vier Räume zur Videovernehmung von Opfer-ZeugInnen vor Gericht vor und informiert über diese Möglichkeit der kindlichen Zeugenvernehmung im Sitzungssaal der Hauptverhandlung.

Geplante Themen:

  • Vorgehensweise bei der Vernehmung von Kindern bzw. Jugendlichen

  • Darstellung des Verfahrensablaufs – Was kommt auf Kinder bzw. Jugendliche als ZeugInnen zu?

Anschließend ist Zeit für die Beantwortung Ihrer Fragen und Anliegen vorgesehen.

Für eine eventuelle Kontrolle am Eingang muss ein Personalausweis mitgeführt werden.

Zielgruppe

Fachkräfte, RichterInnen und andere
interessierte Personen

Termin

Dienstag, 17.11.2009,
15.00-17.00 Uhr

Anmeldeschluss

10.11.2009

Anmeldung

Bitte schriftlich oder über das Online-Anmeldeformular.

Kosten

€ 5,– (für AMYNA e.V.)

Referent

Robert Grain, Richter am Amtsgericht München – Jugendschutzrichter

Ort

Linprunstr. 22, München

nach oben


Tag der offenen Tür bei AMYNA

Im Rahmen der Präventionswoche 2009

Weltweit wird im November der „Internationale Tag zur Prävention von sexuellem Missbrauch“ begangen, um auf die Notwendigkeit der Vorbeugung und Verhinderung sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen hinzuweisen.

AMYNA, das Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch, öffnet am Samstag, den 21. November seine Türen und möchte alle, die am Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt Interesse haben, einladen, sich zu informieren und das Institut kennen zu lernen.

Zielgruppe

Eltern, pädagogische Fachkräfte, andere Interessierte

Termin

Samstag, 21.11.2009,

10.30-16.30 Uhr:

11.00 und 15.00 Uhr

AMYNA stellt sich vor
(Angebote und Aufgaben des Instituts)

13.00 Uhr

Vorstellung der Kindergartenbox
(Angebot für Eltern und ErzieherInnen)

Ganztags von 10.30-16.30 Uhr

Wie erkenne ich gute Präventionsangebote?
(Quiz mit Verlosung)

Präventionstipps bei Kaffee und Kuchen

Führung durch die Infothek

u.v.m.

Anmeldung

nicht erforderlich

Ort

Ort AMYNA e.V.

nach oben


Die „insoweit erfahrene“ Fachkraft nach § 8a SGB VIII

Aufgaben und Grenzen des Auftrags

Viele Träger der Kinder- und Jugendhilfe haben mit dem Stadtjugendamt München eine Grundvereinbarung nach § 8a SGB VIII abgeschlossen, in der sie sich verpflichten eine eigene „insoweit erfahrene Fachkraft“ zu stellen.

Was aber sind genau Auftrag und Aufgaben dieser „i.e. Fachkräfte“ und wie lassen sich diese Aufgaben mit bereits bestehenden beruflichen Aufgaben und Rollen – z.B. als BeraterIn in einer Beratungsstelle oder als Psychologin in einer HPT – verbinden? Was müssen sie tun und was sind die Grenzen dieses Auftrags?

Die ersten Erfahrungen in der Umsetzung des § 8a SGB VIII sind nun vorhanden und damit konkretisieren sich auch die Vorstellungen, wie die Aufgaben der „insoweit erfahrenen Fachkräfte“ gestaltet werden können.

In dem Vortrag werden

  • die gesetzlichen Grundlagen vorgestellt

  • der Auftrag und die Grenzen des Auftrags der „insoweit erfahrenen Fachkraft“ dargestellt

  • eventuell entstehende Rollenkonflikte bei Trägern thematisiert und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt.

Zielgruppe

i.e. Fachkräfte und Leitungen freier Träger

Termin

Dienstag, 19.01.2010,

18.30-20.30 Uhr

Anmeldung

Per E-Mail an info@amyna.de oder per Telefon

Kosten

€ 9,–

Referentin

Susanna Lillig, Stadtjugendendamt München, Koordination § 8a SGB VIII

Ort

Ort AMYNA e.V.

nach oben


Verletzliche Patenkinder

Prävention von sexuellem Missbrauch in
Patenschaftsprojekten

Patenschaftsprojekte sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen, einige sprechen gar von einem „Gründungsboom“. Akteure sind große und kleine freie Träger, aber auch Kommunen. Häufig geht es um Patenschaften in sogenannten 1:1-Kontakten, sprich eine Patin/ein Pate hat ein Patenkind, das er bzw. sie betreut. Erste Untersuchungen zeigen, dass beide in der Regel davon profitieren. Also nur Anlass zur Freude?

Aus der Täterforschung wissen wir einiges über die Strategien von TäterInnen, was bei Patenschaftsprojekten hellhörig werden lässt.

Patenschaftsprojekte – also (auch) eine Spielwiese für Pädokriminelle? Welche Gefahren können bei der Vermittlung von PatInnen und Patenkindern entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es?

Der Vortrag will einen ersten Problemaufriss wagen und mögliche Lösungsansätze zur Diskussion stellen.

Zielgruppe

MitarbeiterInnen in Vermittlungsstellen
von Patenschaftsprojekten

Termin

Dienstag, 26.01.2010,

18.00-20.00 Uhr

Anmeldung

Per E-Mail an crj@amyna.de oder
089-201 70 01 (Anrufbeantworter)

Kosten

€ 9,-/€ 7,50 ermäßigt

Referentin

Christine Rudolf-Jilg, Dipl. Soz.Päd., AMYNA

Ort

Ort AMYNA e.V.

nach oben


Wege aus dem Dunkelfeld

Aufdeckung und Hilfesuche bei sexuellem
Missbrauch an Jungen

Anhand einiger Fallbeispiele wird in diesem Vortrag erläutert, wie die Aufdeckung sexuellen Missbrauchs an Jungen trotz aller – auch geschlechtsbezogener – Hindernisse gelingen kann. Betroffene Jungen und unterstützende Elternteile kommen – vermittelt durch Interviewzitate – sozusagen selbst zu Wort. Auf diese Weise soll nachvollziehbar gemacht werden, wie die Beteiligten die Krise der Aufdeckung erleben.

Aber mit der Aufdeckung alleine ist es nicht getan. Welche Formen von Hilfen brauchen diese Jungen und wie werden sie von diesen Hilfen erreicht? Der oft steinige Weg ins Hilfesystem wird aus der subjektiven Sicht der Jungen dargestellt. Dabei wird sichtbar, dass dem Versuch sich Hilfe zu holen – übrigens auch als zentrale Präventionsstrategie – oft der Anspruch auf Männlichkeit im Wege steht. Es scheint dabei nicht darum zu gehen, „das Schweigen zu brechen“, sondern mit den Jungen eine gemeinsame Sprache zu finden, die von diesen als unterstützend erlebt wird.

Ziel der Veranstaltung ist es, etwas mehr Klarheit darüber zu bekommen, was sexuell misshandelte Jungen an Unterstützung brauchen und was wir tun können, um ihnen diese zukommen zu lassen.

Zielgruppe

Fachkräfte, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten, sowie Eltern

Termin

Dienstag, 09.03.2010,

18.00–20.00 Uhr

Anmeldung

Anmeldung Per E-Mail an info@amyna.de
oder per Telefon

Kosten

€ 9,–/€ 7,50 ermäßigt

Referent

Dr. Peter Mosser, Dipl.Psych.,
Mitarbeiter bei kibs, München

Ort

Ort AMYNA e.V.

nach oben


20 Jahre AMYNA

20 Jahre Prävention in München

Jubiläumsveranstaltung mit Fachvorträgen von Gisela Braun und Barbara Kavemann sowie Festakt und "Kabarest" zum 20-jährigen Bestehen von AMYNA e.V.

Zielgruppe

Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, KooperationspartnerInnen, PolitikerInnen

Termin

09.06.2010,

13.00-18.00

nach oben

 

 

 

20 Jahre AMYNA

Schöner heller Seminarraum zu vermieten: mehr >>

Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen"
www.sicherewiesn.de