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Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch
und sexueller Gewalt e.V. |
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Dem Schutzauftrag nachkommenHilfen zur Einführung des § 8a SGB VIII in
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Zielgruppe |
Teams aus Kindergärten und anderen |
Dauer |
3-4 Stunden und ggf. Vorgespräch |
Termin |
nach Absprache. Bitte frühzeitig buchen, |
Kosten |
nach Vereinbarung |
Referentin |
Sibylle Härtl, Pädagogin M.A. |
Ort |
In Ihrer Einrichtung oder (gegen Aufpreis) in unseren Räumen |
Der Bedarf an Informationen zu Sexuellem Missbrauch und den Möglichkeiten der Prävention hat sich auch in Kindergärten und anderen Kindertagesstätten in den vergangenen Jahren differenziert. Neben „NeueinsteigerInnen“ in das Thema gibt es viele MitarbeiterInnen, die sich bereits Basiswissen angeeignet haben und dieses nun erweitern und in die Praxis umsetzen wollen.
Wir haben Ihnen ein Bausteinsystem zusammengestellt, aus dem Sie ganz nach den Bedürfnissen Ihres Teams eine oder mehrere Fortbildungseinheiten auswählen und nach Ihren Interessen zusammenstellen können.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und sind Ihnen gerne bei der Auswahl behilflich.
Zielgruppe |
Teams aus Kindergärten und anderen Kindertagesstätten |
Termine |
nach Absprache. Bitte frühzeitig buchen, die Wartezeit beträgt in der Regel mehrere Monate. |
Kosten |
nach Absprache |
Referentin |
Die Bausteine werden von AMYNA-Mitarbeiterinnen durchgeführt. |
Ort |
In Ihrer Einrichtung oder (gegen Aufpreis) in unseren Räumen |
Im Folgenden finden Sie die angebotenen Bausteine.
Bevor mit präventiver Arbeit begonnen werden kann, ist es wichtig Grundkenntnisse zur Problematik des sexuellen Missbrauchs zu erwerben.
Diese Veranstaltung ermöglicht eine Annäherung an die Thematik „sexueller Missbrauch“. Es wird Grundlagenwissen zur Frage „Was ist sexueller Missbrauch?“, zu Tätern und Täterinnen sowie zu Täterstrategien vermittelt.
Diesen Baustein sollten Sie auf jeden Fall buchen, wenn Sie sich bisher noch nicht bzw. kaum mit sexuellem Missbrauch auseinandergesetzt haben.
Zeitrahmen: 3–4 Stunden
Mit diesem Baustein wird ein grundlegendes Verständnis von Präventionsarbeit vermittelt und es werden Umsetzungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag mit den Kindern aufgezeigt.
Was ist Prävention, d.h. was kann sexuellen Missbrauch verhindern?
Welche Strategien verwenden die TäterInnen und wie können wir uns dieses Wissen für die Präventionsarbeit nutzbar machen?
Wie sieht Präventionsarbeit mit Mädchen und Jungen aus? Und was können wir als Erwachsene tun?
Welche Möglichkeiten und Ansatzpunkte für die konkrete Präventionsarbeit gibt es?
Zeitrahmen: 34 Stunden
Auch innerhalb der Einrichtungen sind Mädchen und Jungen nicht vor sexuellem Missbrauch sicher. Täter und Täterinnen suchen sich nicht selten ein Handlungsfeld in dem sie mit Kindern zu tun haben.
Wie lässt sich verhindern, dass sich Täter und Täterinnen in der Einrichtung „niederlassen”?
Wie lassen sich Strukturen schaffen, die in der Einrichtung den Schutz von Mädchen und Jungen optimieren?
Dieser Baustein richtet sich v.a. an Leitungen, Vorstände, Personalverantwortliche und Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit in den Einrichtungen.
Zeitrahmen: 3-4 Stunden
Es ist empfehlenswert, diesen Baustein in Kombination mit Baustein IIIc zu buchen.
Oft stellen sich MitarbeiterInnen der Tagesstätten die Frage, was sie wissen müssen, um mit Kindern und Eltern aus anderen Kulturen stressfrei arbeiten zu können, besonders wenn es um die Themen sexueller Missbrauch und Prävention geht. Oft fühlen sich die ErzieherInnen durch die vielen Anforderungen, die an sie gestellt werden, überfordert. In diesem Baustein sollen wesentliche Fragen geklärt werden, die dazu beitragen können, die Interkulturelle Präventionsarbeit zu erleichtern und den Umgang mit Kindern mit Migrationshintergrund und ihren Eltern für beide Seiten fruchtbarer zu gestalten.
Es geht um:
Unterschiede in kulturbezogenen Erziehungsansätzen
Umgang mit dem Thema Sexualität und Körperlichkeit
Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern
Strukturell bedingte Machtverhältnisse
Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund
Eigene Ängste
Diese Veranstaltung soll Unterstützung bieten und dazu ermutigen, das Thema in der Einrichtung anzugehen.
Diesen Baustein sollten Sie wählen, wenn Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund Ihre Einrichtung nutzen.
Zeitrahmen: 2-3 Stunden
Durch den § 8a SGB VIII, der im Herbst 2005 in Kraft getreten ist, gibt es erstmals einen gesetzlich verankerten Schutzauftrag, zu dem Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe über Vereinbarungen mit den Jugendämtern verpflichtet werden.
Wie können die Anforderungen, die aus diesem Schutzauftrag erwachsen, bestmöglich in den Abläufen der Einrichtung verankert werden, so dass alle Beteiligten Handlungssicherheit haben, falls ein Verdacht auftaucht?
Es wird ein idealtypischer Ablauf nach § 8a bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung erarbeitet. Spezielle Anforderungen im Hinblick auf sexuellen Missbrauch werden immer mit bedacht.
Neben dem Team der Einrichtung sollten sich an diesem Baustein die Leitungen, bei Elterninitiativen ggf. auch die Vorstände beteiligen.
Zeitrahmen: 3-4 Stunden & ggf. Vorgespräch
Bitte beachten Sie auch unsere Präventionsberatung.
Gibt es kulturelle Unterschiede bei sexuellem Missbrauch? Das ist die zentrale Frage, in diesem Baustein. Hier werden die Mechanismen des sexuellen Missbrauchs kulturvergleichend dargestellt und die Gemeinsamkeiten aufgezeigt. Dabei geht es auch um folgende Fragen:
Was bedeutet es für Mädchen und Jungen sexuell missbraucht zu werden? Welche Unterstützung brauchen sie?
Welche besonderen Risiken gibt es für Kinder mit Migrationshintergrund?
Was erwartet die Beteiligten (Täter, Opfer, Umfeld) nach der Offenlegung?
Gibt es Besonderheiten, auf die geachtet werden muss, wenn einem betroffenen Kind mit Migrationshintergrund geholfen werden soll?
Zeitrahmen: 2-3 Stunden
Entsetzen und Hilflosigkeit sind groß, wenn sich Hinweise ergeben, dass ein Kollege, eine Kollegin oder ehrenamtliche HelferInnen in der Einrichtung Mädchen und Jungen sexuell missbrauchen könnten.
Das Krisenmanagement muss hier an vielen Stellen ansetzen. Neben dem Schutz der Kinder, der an erster Stelle stehen muss, sind die Einrichtungen auch gegenüber den Eltern und dem verdächtigten Mitarbeiter in der Verantwortung.
In solchen Situationen muss eine Einrichtung rasch und kompetent handeln. Es empfiehlt sich deshalb bereits im Vorfeld Handlungsrichtlinien für den Ernstfall in der Einrichtung zu entwickeln und konzeptionell zu verankern.
Dieser Baustein richtet sich v.a. an Leitungen, Vorstände und Personalverantwortliche in den Einrichtungen.
Zeitrahmen: 4 Stunden bis ein Fortbildungstag & Vorgespräch
Es ist empfehlenswert, diesen Baustein in Kombination mit Baustein IIb zu buchen.
Sollten Sie noch keine Grundkenntnisse zu sexuellem Missbrauch haben, ist eine Kombination mit Baustein I empfehlenswert.
Entsetzen und Hilflosigkeit sind groß, wenn sich Hinweise ergeben, dass ein Kollege oder eine Kollegin in der eigenen Einrichtung Mädchen oder Jungen sexuell missbraucht. Dies ist nicht selten der Fall: Viele Täter wählen sich ganz bewusst Arbeitsfelder aus, in denen sie Zugriff auf Mädchen und Jungen haben.
Im Ernstfall stehen die Träger und MitarbeiterInnen der Einrichtung mehrfach in der Verantwortung: als Arbeitgeber und durch ihren pädagogischen Auftrag. Es besteht Handlungsbedarf im Hinblick auf die Betroffenen, auf den Täter, auf die anderen Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung und auf die Eltern.
Es zeichnet die Qualität von Einrichtungen aus, wenn sie in dieser Situation rasch und professionell handeln können. Deshalb empfiehlt es sich bereits im Vorfeld Handlungsrichtlinien für den Ernstfall in der Einrichtung zu erarbeiten und diese konzeptionell zu verankern.
Mit dieser Fortbildung bieten wir Leitungskräften, Leitungsteams, Vorständen und anderen Verantwortlichen in den Einrichtungen an, den Prozess der Erarbeitung von Handlungsrichtlinien zu begleiten und fachlich zu unterstützen.
Zielgruppe |
Leitungskräfte, Leitungsteams, Vorstände und Verantwortliche in Schulen, Jugendverbänden, Wohneinrichtungen, Freizeitheimen usw. |
Dauer |
mindestens ein Tag & Vorgespräch |
Termin |
nach Absprache |
Kosten |
nach Absprache |
Referentinnen |
Sibylle Härtl, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V., Pädagogin M.A.; Adelheid Unterstaller, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V., Pädagogin M.A. |
Ort |
in Ihrer Einrichtung oder in unseren Räumen |
Missbrauchstäter gehen in der Regel sehr geplant vor, weil sie darauf angewiesen sind, unentdeckt zu bleiben. Täter, die sich bewusst Institutionen aussuchen, sind auf Strukturen angewiesen, in denen sie ihr Tun möglichst lange verschleiern können.
Hier liegt der Ansatzpunkt für die Prävention: Durch eine klare Haltung und gezielte Maßnahmen haben Leitung und Mitarbeiterinnen gute Chancen, ihre Einrichtung für Täter und Täterinnen unattraktiv zu machen und damit zu verhindern, dass diese sich in ihren eigenen Reihen breit machen.
In der Veranstaltung geht es um Informationen über Täter, Täterinnen und Täterstrategien, um die Frage welche Strukturen dem Missbrauch dienlich sein können und wie vorbeugende Maßnahmen speziell in Ihrer Einrichtung verankert werden können.
Zielgruppe |
Leitungskräfte, Leitungsteams, Vorstände und Verantwortliche in Schulen, Jugendverbänden, Wohneinrichtungen, Freizeitheimen usw. |
Dauer |
mindestens ein Tag & Vorgespräch |
Termin |
nach Absprache |
Kosten |
nach Absprache |
Referentinnen |
Sibylle Härtl, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V., Pädagogin M.A.; Adelheid Unterstaller, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V., Pädagogin M.A. |
Ort |
in Ihrer Einrichtung oder in unseren Räumen |
Das Problem des sexuellen Missbrauchs an Mädchen und Jungen gerät zunehmend ins Bewusstsein.
Schule ist einerseits ein idealer Ort, um präventiv zu arbeiten, weil er alle Mädchen und Jungen erreicht. Andererseits wird für Lehrerinnen und Lehrer der Schulalltag immer schwieriger: die Klassen werden wieder größer, die Kinder haben mehr Probleme und die pädagogischen Anforderungen an Lehrkräfte erhöhen sich damit. Sich auch noch um dieses schwierige Thema sexueller Missbrauch" zu kümmern, empfinden viele Lehrkräfte erst einmal als Überforderung.
Wir möchten Sie mit dieser schulinternen Fortbildung an das Thema Prävention heranführen, Sie bei der Beantwortung der Frage unterstützen, wie Sie Prävention in den Schulalltag integrieren können, ohne sich zu überfordern, Ihnen aber auch die Grenzen und Schwierigkeiten schulischer Präventionsarbeit aufzeigen.
Die Themen:
Ziel und Ansatzpunkte der Präventionsarbeit:
Was soll Präventionsarbeit leisten?
Wie lässt sich sexuelle Gewalt verhindern?
Wo sind mögliche Ansatzpunkte dafür?
Bedingungen und Voraussetzungen für sinnvolle Präventionsarbeit:
Bei diesem Punkt geht es darum, welche Voraussetzungen in der
Schule nötig sind, um Präventionsarbeit zu leisten,
die sich direkt an Mädchen und Jungen richten.
Beispiele und Möglichkeiten der Präventionsarbeit,
die sich direkt an Mädchen und Jungen richtet:
Hier wird's konkreter: Es geht um gezielte Vorschläge,
wie sich Prävention" in der pädagogischen
Arbeit mit Mädchen und Jungen umsetzen lässt und welche
Themen dabei wichtig sind.
Wir arbeiten mit kurzen Informationseinheiten, Diskussion und Kleingruppenarbeit. Außerdem bringen wir Bücher und Materialien, sowie eine ausführliche Literaturliste zur Veranstaltung mit.
Ein Vorgespräch mit der Schulleitung ist obligatorisch.
Zielgruppe |
Grundschullehrerinnen und -lehrer |
Dauer |
mindestens 3 Stunden |
Termin |
Bitte frühzeitig anmelden. Die Wartezeit beträgt in der Regel mehrere Monate. |
Kosten |
nach Absprache |
Referentinnen |
Mitarbeiterinnen von AMYNA e.V. |
Ort |
in Ihrer Schule |
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Aktion "Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen" |
©
2004-2009 AMYNA
e.V. (zuletzt geändert:
22.01.2010)
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