Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt e.V.
Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch

 
 

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Elternabende

Für Mütter und Väter bieten wir Elternabende mit
nachfolgenden Themen an.
Zu jedem Thema gibt es einen ausführlichen Flyer, den wir Ihnen – auch in höherer Stückzahl – gerne zusenden.

Thema 1: Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch?

Thema 2: Ist das auch bei uns möglich?

Thema 3: Nase, Bauch und Po

Thema 4: „Ist das eigentlich noch in Ordnung?“

Terminanfragen

können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.

Buchung

Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.

Kosten

nach Vereinbarung

Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.

Absage

Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.

Ort

Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.

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Thema 1

Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch?

Sexueller Missbrauch und die Möglichkeiten der Prävention

Diesen Elternabend bieten wir in Kinderkrippen, Kindergärten, Grundschulen, Horten, heilpädagogischen Tagesstättern und sonderpädagogischen Einrichtungen an.

Um Mädchen und Jungen bestmöglich schützen zu können, ist es für Eltern wichtig, über sexuellen Missbrauch Bescheid zu wissen.

Wer sind die Täter? Wie gehen sie vor?

Das sind zwei der wesentlichen Fragen in diesem Zusammenhang, die helfen bei der Prävention dort anzusetzen, wo es wirklich sinnvoll und hilfreich ist.

Was ist sexuellerMissbrauch?

"Sexueller Missbrauch an Kindern ist jede sexuelle Handlung, die an oder vor einem Kind entweder gegen den Willen des Kindes vorgenommen wird oder der das Kind (...) nicht wissentlich zustimmen kann. Der Täter nutzt seine Macht- und Autoritätsposition aus, um seine eigenen Bedürfnisse auf Kosten des Kindes zu befriedigen.”

Dirk Bange / Günter Deegener 1996

Prävention - Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch?

Vorbeugung, die nur bei der Stärkung der Mädchen und Jungen ansetzt, greift zu kurz. Kein Kind kann sich alleine vor sexuellem Missbrauch schützen - je jünger, umso weniger. Kinder und Jugendliche brauchen aufmerksame Erwachsene, die eingreifen und sich für ihren Schutz verantwortlich fühlen.

Wirkungsvolle Vorbeugung muss an vielen Stellen ansetzen.

Oft sind die Täter und Täterinnen den Eltern bekannt. Prävention muss Eltern helfen, die Strategien der Täter und Täterinnen kennen zu ler­nen und diese besser zu durchschauen.

Täter und Täterinnen halten sich dort auf, wo Kinder sind. Prävention muss also dazu beitragen, das Umfeld der Kinder so zu gestalten, dass es für Täter und Täterinnen unattraktiv wird.

Aber auch die Stärkung der Mädchen und Jungen bleibt ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit. Kinder mit Selbstvertrauen, die in ihrem Familienalltag mit ihren eigenen Grenzen und Bedürfnissen ernstgenommen werden, haben eine größere Chance, schon beginnende sexualisierte Grenzüberschreitungen wahrzunehmen und jemandem davon zu erzählen.

Flyer zum Download

Zielgruppe

Mütter, Väter und andere enge
Bezugspersonen von Mädchen
und Jungen

Gruppengröße

möglichst 6–25 Personen

Dauer

ca. 3 Stunden

Referentinnen

Elke Schmidt, Päd. M.A., Vorstandsfrau bei AMYNA, zwei Töchter

Irmi Deschler, Honorarkraft bei AMYNA, Mitarbeiterin bei Wildwasser München e.V. - Initiative gegen sexuellen Missbrauch, seit 1993 Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainerin

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Thema 2

Ist das auch bei uns möglich?

Besser informiert sein, besser vorbeugen - Schutz vor sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund

Diesen Elternabend bieten wir Eltern mit Migrationshintergrund mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter an.

SexuellenMissbrauch gibt es in allen Kulturen

In manchen Kulturen ist das Sprechen darüber jedoch ein großes Tabu. Für viele Eltern mit Migrationshintergrund ist dieses Thema mit einer besonderen Angst verbunden, die mit Fremdheit zusammenhängt.

Viele migrierte Eltern begegnen in Deutschland das erste Mal dem Thema “sexueller Missbrauch” und kennen es von ihrem Ursprungsland her nicht. Auch ist für sie die Suche nach Hilfe in einem Land, in dem sie nicht groß geworden sind und in dem sie sich mit vielen gesellschaftlichen Strukturen nicht genügend auskennen, oft sehr schwierig.

Manche haben eventuell vor Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen ihrer Kinder Angst, weil sie z.B. beim Sport, in Kindergruppen, Jugendzentren, bei Partys oder Treffen mit Freunden die Gefahr von sexuellen Übergriffen fürchten. Andere mögen ihre Kinder nur engen Verwandten und Bekannten anvertrauen, weil sie keine fremden Einflüsse auf ihre Kinder zulassen wollen. Manche Eltern mit Migrationshintergrund sind der Meinung, dass Kinder in ihrer Kultur gut genug behütet aufwachsen, weil sie nicht zur Freizügigkeit erzogen werden und daher auch keine Gefahr für sexuellen Missbrauch besteht.

Leider können sexuelle Übergriffe mit diesen Vorstellungen und Maßnahmen nicht sicher verhindert werden. Sexueller Missbrauch kann auch von vertrauten Personen ausgeübt werden.

Prävention hilft

Eltern können sich informieren, vorbereiten und stark machen. Sie können für eine präventive Erziehung Orientierungshilfen bekommen und sich damit befassen, was ihre Töchter und Söhne brauchen, um selbstbewusster zu werden, ihre eigenen Rechte zu kennen und beim eventuellen sexuellen Übergriff soviel Vertrauen zu fassen, um sich ihren Eltern oder einer anderen Bezugsperson mitteilen zu können.

Information ist der erste Schritt, um Kinder besser schützen zu können

Eltern, egal aus welcher Kultur, benötigen Wissen und Rat, was sie am besten tun und worauf sie achten können, damit ihre Kinder besser geschützt sind.

Flyer zum Download

Zielgruppe

Mütter und Väter mit Migrationshintergrund von Kindern im Kindergartenalter

Gruppengröße

möglichst 6–25 Personen

Dauer

ca. 3 Stunden

Terminanfragen

können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.

Referentin

Parvaneh Djafarzadeh, Dip.Päd., Mitarbeiterin bei AMYNA

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Thema 3

Nase, Bauch und Po

Körpererfahrung und Sexualerziehung im Kindergartenalter

Kinder verschwinden zum „Doktorspielen" in ihrem Zimmer, erkunden ihren eigenen Körper und den anderer Kinder, sie gehen mit Anderen auf die Toilette, um zu beobachten, sie stellen viele Fragen zum Thema Sexualität, wollen ihren Körper und ihre Umwelt entdecken und erforschen. Freundschaft, Eifersucht und auch Beschimpfungen mit sexuellem Inhalt - alltägliche Situationen mit denen Eltern konfrontiert werden. Kindliche Sexualität unterscheidet sich deutlich von „Erwachsenen-Sexualität" - sie ist von Spielfreude, Neugier und ganzheitlicher Körpererfahrung geprägt, auch wenn die spielerische Erkundung der Genitalien nicht ausgespart bleibt.

Für Eltern ist das Thema kindliche Sexualität oft von Unsicherheiten geprägt und manchmal auch mit Tabus besetzt. Auch wie viel Kindergartenkinder von „Erwachsenen-Sexualität", von Zeugung und Geburt wissen sollen, wird in Elterngruppen oft heftig diskutiert. Die Frage, ob das die Kinder nicht überfordert, steht dann schnell im Raum. Manche Mütter und Väter stehen deshalb der Sexualerziehung im Kindergartenalter eher zurückhaltend gegenüber. Aber auch Eltern, die dieses Thema mit ihren Kindern sehr aktiv angehen, werden manchmal mit Situationen und Fragen konfrontiert, die sie ganz schön fordern. Der Elternabend setzt bei Ihren Fragen an und möchte mit fachlichen Informationen zur sexuellen Entwicklung von Kindern und zur Sexualerziehung Mütter und Väter zum aktiven und offenen Umgang mit dem Thema ermuntern.

Sie erhalten Informationen zu kindlicher Sexualentwicklung und Basisinformationen zur Sexualerziehung. Darüber hinaus werden geeignete Materialien und Bücher für das Kindergartenalter vorgestellt. Wichtig ist uns, das Thema mit Ihnen so zu bearbeiten, dass es im Alltag mit ihren Töchtern und Söhnen umsetzbar ist. Neben dem Vortrag bleibt deshalb Zeit für Fragen und Diskussion. Um auf Ihre Bedürfnisse zufriedenstellend eingehen zu können, sollte die Gruppe nicht größer als 25 Personen sein.

Flyer zum Download (PDF)

Zielgruppe

Mütter und Väter von Kindern im Kindergartenalter

Gruppengröße

möglichst 6–25 Personen

Dauer

ca. 3 Stunden

Terminanfragen

können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.

Referentin

Elke Schmidt, Päd.M.A. Vorstandsfrau bei AMYNA e.V, zwei Töchter

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Thema 4

„Ist das eigentlich noch in Ordnung?"

Der Umgang mit kindlicher Sexualität und sexuellen Grenzverletzungen unter Kindern

Auch wenn es uns Erwachsene manchmal ganz schön verunsichert: Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil kindlicher Entwicklung. Kindliche Sexualität unterscheidet sich deutlich von „Erwachsenen-Sexualität" - sie ist von Spielfreude, Neugier und ganzheitlicher Körpererfahrung geprägt. Auch erste „Verliebtheiten" im Grundschulalter tragen noch einen spielerischen Charakter. Mittlerweile lassen viele Mütter, Väter und Kindertagesstätten den Mädchen und Jungen Freiräume, damit sie alleine oder zusammen mit anderen Kindern mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität experimentieren können. Diese positive Erfahrung von Zärtlichkeit, Verbundenheit und Körpererleben bildet die Grundlage dafür, dass Kinder Grenzverletzungen leichter erkennen und sich dadurch auch schneller hilfesuchend an Erwachsene wenden können.

Neben Freiräumen braucht kindliche Sexualität aber auch Schutzräume und Grenzen. Auch unter Kindern müssen Freiwilligkeit und Einvernehmlichkeit das oberste Gebot sein, dürfen Machtunterschiede nicht ausgenutzt werden. Es ist Aufgabe der Erwachsenen dafür Sorge zu tragen, dass Kinder auch im Bereich der kindlichen Sexualität nicht die Grenzen anderer Kinder missachten und dass sie vor den Übergriffen anderer Kinder geschützt werden. Das ist im Alltag nicht immer ganz einfach, denn manche Fragen lassen sich nicht so leicht beantworten: Wo müssen wir uns einmischen, wann die Kinder in Ruhe lassen? Wo sind meine eigenen Grenzen? Was gehört zur altersgemäßen Entwicklung, wo läuft etwas schief? Und vor allem: Wo beginnt ein sexueller Übergriff unter den Kindern und wie können wir die Kinder davor schützen? Antworten auf diese und andere Fragen werden während des Elternabends besprochen.

Während des Elternabends geht es zunächst einmal darum, mehr Sicherheit zu bekommen: Was gehört zur altersgemäßen kindlichen Entwicklung? Muss ich jedes Verhalten in Ordnung finden? Und wo beginnt ein sexueller Übergriff gegen andere Kinder? Danach werden wir uns damit beschäftigen wie Eltern ihre Töchter und Söhne für die eigenen Grenzen und die Grenzen anderer sensibilisieren können wie Sie die Kinder vor sexuellen Übergriffen durch andere Kinder schützen können wie es den Kindern leichter gemacht werden kann, ggf. von Übergriffen zu erzählen und wie nach einem sexuellen Übergriff gut mit den Kindern umgegangen werden kann. Dabei wird auch darauf eingegangen, wie Eltern und Kindertagesstätten an diesem Punkt gut zusammenarbeiten können.

Flyer zum Download

Zielgruppe

Mütter und Väter von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter

Gruppengröße

möglichst 6–25 Personen

Dauer

ca. 2-3 Stunden

Terminanfragen

können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.

Referentinnen

Elke Schmidt, Päd. M.A., Vorstandsfrau bei AMYNA, zwei Töchter

Irmi Deschler, Honorarkraft bei AMYNA, Mitarbeiterin bei Wildwasser München e.V. - Initiative gegen sexuellen Missbrauch, seit 1993 Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainerin


Rahmen der Elternabende

Ein Elternabend dauert 2-3 Stunden. Die Eltern bekommen Informationen zu sexuellem Missbrauch, zur Prävention und zur Frage „Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich sexuellen Missbrauch vermute?“

Wichtig ist es uns, das Thema mit den Eltern so zu bearbeiten, dass Prävention in deren Alltag mit ihren Töchtern und Söhnen umsetzbar ist. Neben dem Vortrag bleibt deshalb Zeit für konkrete Fragen. Um diese zufriedenstellend beantworten zu können, sollte die Gruppe nicht größer als 25 Personen sein.

Alle Mädchen und Jungen haben ein Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch, unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihrem Alter, ihrem Geschlecht und ihren besonderen Fähigkeiten und Behinderungen.
Prävention muss auf diese Gegebenheiten zugeschnitten sein.

Deshalb bieten wir spezielle Elternabende

  • für unterschiedliche Altersgruppen (Krippenkinder, Kindergartenkinder, Grundschule 1.–2. Klasse, Grundschule 3.–4. Klasse)

  • für Eltern mit Migrationshintergrund (siehe auch unten) und

  • für Eltern von Kindern mit Behinderungen an.

Die unterschiedliche Situation von Mädchen und Jungen wird in jedem Elternabend berücksichtigt.

Gerne können Sie uns schon vorab Ihre speziellen Wünsche und Fragen nennen. Ein erster Elternabend kann u.U. nicht alle Fragen beantworten. Deshalb bieten wir auch gerne Folgeveranstaltungen an.

 

Zielgruppe

Mütter, Väter und andere enge Bezugspersonen von Mädchen und Jungen zwischen 0 Jahren und der 4. Grundschulklasse

Gruppengröße

möglichst 6–25 Personen

Dauer

2-3 Stunden

Terminanfragen

können Sie telefonisch sowie per Mail, per Post oder per Fax an uns richten.

Buchung

Wenn Sie sich für einen Elternabend entschieden haben, bekommen Sie von uns einen schriftlichen Vertrag, den Sie uns innerhalb von 14 Tagen unterschrieben zurückschicken.

Kosten

nach Vereinbarung. Nach der Veranstaltung erhalten Sie von uns eine Rechnung über die vereinbarten Kosten.

Absage

Bis vier Wochen vor dem vereinbarten Termin ist eine Absage Ihrerseits kostenlos möglich. Bei kurzfristigeren Absagen stellen wir eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.

Referentinnen

Mitarbeiterinnen von AMYNA und geschulte Honorarkräfte

Ort

Der Elternabend kann in den Räumen Ihrer Einrichtung
stattfinden. Sie können dafür aber auch gegen einen geringen Aufpreis die Räume von AMYNA nutzen.

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