Verein zur Abschaffung von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt e.V.
Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch

 
 

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Programm 2006/2007

Es gibt viele Möglichkeiten, den Schutz von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt zu verbessern

Nutzen wir sie!

Gerade allein erziehende Frauen sind oft im Zwiespalt: Können sie ihre Kinder Anderen guten Gewissens überlassen? Sie brauchen die Entlastung durch Dritte und sehen darin auch einen Gewinn für die Kinder. Gleichzeitig sind damit auch Ängste verbunden. An diesem Abend wollen wir uns mit der Angst vor sexuellem Missbrauch und den Möglichkeiten, den Schutz der Kinder zu verbessern, befassen.

Tatsache ist: Täter und Täterinnen scheuen keine Mühen, um sich „Zugang“ zu Mädchen und Jungen zu verschaffen und gehen sehr geschickt vor. Dieses Wissen kann erst einmal sehr beängstigend und erschreckend sein. Wir können dieses Wissen aber auch nutzen, um sichere Orte für Kinder zu schaffen: Je mehr wir über Täter, Täterinnen und ihr Vorgehen wissen, umso besser können wir ihre Strategien einschätzen, durchschauen und entsprechend rechzeitig und gezielt eingreifen. Es geht dabei jedoch nicht um ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber allen Personen, die Kontakt mit unseren Kindern haben.

Auch vorbeugend lässt sich eine Menge tun: Durch gezielte Maßnahmen und eine klare und offen formulierte Haltung haben Eltern eine gute Chance zu verhindern, dass mögliche Täter oder Täterinnen sich Zutritt zu ihrem Leben und dem Leben ihrer Kinder verschaffen.

Folgende Themen werden wir behandeln:

  • Wer sind die Täter und Täterinnen?

  • Strategien der Täter und Täterinnen

  • Gezielte Möglichkeiten zum Schutz von Mädchen und Jungen.

Darüber hinaus nennen wir auch Anlaufstellen in München, die bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch helfen und beraten.

 

Zielgruppe

Allein erziehende Frauen

Referentinnen

Christine Rudolf-Jilg, Dipl. Soz.Päd

Adelheid Unterstaller, Päd. MA, Mitarbeiterinnen bei AMYNA e.V

Eine Veranstaltung von AMYNA e.V. – Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch und allfa_m., allein erziehende Frauen in München

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Noch Doktorspiel? Schon Übergriff?

Sexuelle Übergriffe unter Kindern

MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen sind in ihrem Alltag immer wieder mit sexualisierten Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert. Kinder entdecken sich selbst und andere im „Doktorspiel“, bringen im Grundschulalter erste Verliebtheiten zum Ausdruck, tragen unverarbeitetes Wissen aus ihrem Medienkonsum in die Tagesstätte und sind nicht zimperlich im Verwenden von sexualisierten Schimpfworten. Gerade in altersgemischten Einrichtungen gibt es eine große Bandbreite unterschiedlicher Verhaltensweisen.

Spätestens wenn andere Kinder unfreiwillig miteinbezogen werden und Eltern sich zu Recht beschweren, ist die Verunsicherung groß: Wo müssen wir uns einmischen, wann die Kinder in Ruhe lassen? Was gehört zur altersgemäßen Entwicklung, wo läuft etwas schief? Und vor allem: Wo beginnt ein Übergriff und wann müssen wir die anderen Kinder schützen?

In der Fortbildung wird es zunächst einmal darum gehen mehr Sicherheit zu bekommen:

  • Welche Formen sexualisierten Verhaltens von Mädchen und Jungen können wir in unseren Einrichtungen gut akzeptieren?

  • Was sind unerwünschte Verhaltensweisen?

  • Wo beginnt ein sexueller Übergriff?

Danach werden wir uns in mehreren Schritten mit der Frage beschäftigen wie mit sexuellen Übergriffen unter Kindern in der Einrichtung umgegangen werden kann, was die betroffenen Kinder brauchen, wie den übergriffigen Kindern Grenzen gesetzt werden können und wie die Eltern mit einbezogen werden sollten.

Nicht zuletzt wird es auch um die Frage gehen, was Ihre Einrichtungen bereits vorbeugend tun können, um Kinder in einem respektvollen Umgang miteinander zu unterstützen.

 

Zielgruppe

Fachkräfte aus der Kindertagesbetreuung für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter

Referentin

Sibylle Härtl, Päd. M.A.

Adelheid Unterstaller, Päd. M.A.
Mitarbeiterinnen bei AMYNA e.V.

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Einstehen für sich und die Kinder

Zivilcourage für Fachfrauen

Mittlerweile wissen wir vieles, was zum Schutz von Kindern getan werden kann und das meiste davon erscheint uns auch sinnvoll und praktikabel. Und doch: Plötzlich sind wir in einer Situation, in der unser Kopf zwar weiß, wie wir handeln sollten – und doch haben wir Angst vor Konsequenzen und reagieren unsicher. Kennen Sie das?

Die Fortbildung soll die nötige Sicherheit für Situationen vermitteln, in denen wir für uns, vor allem aber für die uns anvertrauten Kinder einstehen müssen. Es werden folgende Themen behandelt:

  • Wann ist mein Eingreifen und Handeln erforderlich? Wie schaffe ich es situationsgerecht und angemessen zu reagieren?

  • Eingreifen – Helfen – Schützen, aber wie?

  • Wo erhalte ich Hilfe und Unterstützung?

In der Fortbildung wird es vor allem um erlebte eigene problematische Situationen (egal ob außerhalb oder innerhalb der Einrichtung) und die (spielerische) Erprobung von praktikablen Lösungsansätzen gehen. Die Stärkung der Teilnehmerinnen steht dabei immer im Vordergrund.

 

Zielgruppe

Erzieherinnen und andere pädagogische weibliche Fachkräfte in Kindergärten, Tagesstätten und Horten

Referentin

Rita Braaz, Selbstverteidigungstrainerin

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Lebenskompetenz durch Prävention

geschlechtspezifisch & interkulturell

Eine rechtzeitige und gelungene Präventionsarbeit kann Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen, von Mädchen und Jungen vorbeugen. Der Schlüssel zur Erreichbarkeit der Mädchen und Jungen ist, sie in ihrer Vielfalt und in ihren unterschiedlichen Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Wirksame Prävention berücksichtigt deshalb verschiedenen Ebenen, die auch kulturelle, soziale und geschlechtspezifische Aspekte beinhalten. Erfolgreiche Präventionsarbeit unterstützt die Fähigkeiten von Mädchen und Jungen und hilft ihnen ihre Lebenskompetenz zu erweitern.

Dieser Fachtag ermöglicht Einblicke in verschiedene Bereiche der Prävention, z. B. Gewaltprävention, Prävention sexueller Gewalt und rassistischer Gewalt, Anti-Aggressionstraining und Suchtprävention.

Die Tagung wird in Kooperation mit INKOMM – Projektzentrum interkulturelle Kommunikation AWO München, IMMA – Kontakt- und Informationsstelle für Mädchenarbeit, Jugendhilfe Beratungs­dienste der AWO München, Pädagogischem Institut der LHM, Fachhochschule München – Fakultät Sozialwesen, LHM Sozialreferat – Stadtjugendamt organisiert.

 

Zielgruppe

Schulsozialarbeit, MitarbeiterInnen aus der offenen Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der stationären Jugendhilfe, Lehrkräfte

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Strategien gegen Missbrauch

Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Kinder- und Jugendarbeit in Bayern stellt sich seit einigen Jahren der Tatsache, dass es in Jugendverbänden, Jugendringen, der offenen und kommunalen Jugendarbeit Betroffene von sexuellem Missbrauch, immer wieder aber auch TäterInnen gibt.

Mittlerweile sind viele Erfolg versprechende Konzepte und Strategien entwickelt worden, um Kinder und Jugendliche so gut wie möglich vor Übergriffen zu schützen und den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit für TäterInnen möglichst unattraktiv zu gestalten.

Im Rahmen des Vortrags sollen einige Präventionsansätze der Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt und bewertet werden. Dabei werden neben dem bayernweiten Projekt „PräTect“ des Bayerischen Jugendrings individuelle Präventionsstrategien im Jugendring oder Jugendverband der kommunalen oder offenen Kinder- und Jugendarbeit ebenfalls berücksichtigt.

 

Zielgruppe

Ehrenamtliche und hauptberufliche MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendarbeit

Referentin

Christine Rudolf-Jilg, Dipl. Soz.Päd, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V.

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Ein normaler Alltag?

Prävention von sexuellem Missbrauch als interkulturelle Kompetenz im Kindergarten

Gelungene Präventionsarbeit geht nicht an der Lebensrealität von Mädchen und Jungen vorbei, sondern berücksichtigt deren Lebenszusammenhänge, wie z. B. kulturelle Herkunft, Zugehörigkeit zu Minderheitengruppen, soziale Zugehörigkeit und familiäre Beziehungen.

In dieser Fortbildung geht es um die möglichen Risikofaktoren für sexuellen Missbrauch an Kindern, die durch ihre Lebenssituation wie Migration, soziale Zugehörigkeit, finanzielle Situation der Eltern, Zugehörigkeit zu einer Patchworkfamilie oder einer Familie mit einem Elternteil besonders gefährdet sein könnten.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, kulturbedingte Missverständnisse kennen zu lernen und sich mit eigenen Barrieren und Stereotypien in der Begegnung mit den Minderheiten auseinander zu setzen. Sie lernen, diese zu erkennen und damit umzugehen.

Die TeilnehmerInnen werden befähigt, das erworbene Wissen in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern in die Praxis umzusetzen.

Diese Fortbildung richtet sich an PraktikantInnen, ErzieherInnen in der Ausbildung, Jugendliche im freiwilligen sozialen Jahr sowie im Kindergarten ehrenamtlich tätige Personen.

 

Zielgruppe

PraktikantInnen, ErzieherInnen in der Ausbildung, TeilnehmerInnen des freiwilligen sozialen Jahres und ehrenamtlich tätige MitarbeiterInnen aus dem Kindergartenbereich

Referenten

Marina Khanide, Dipl. Sozialpädagogin, Interkulturelle Trainerin

Parvaneh Djafarzadeh (Dipl. Päd.), AMYNA e.V.

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Disclosure: Wenn Kinder sich entschließen, Missbrauchserfahrungen jemandem anzuvertrauen

Bedeutung für Prävention und Intervention

Für die Beendigung von Missbrauch kommt es oft zentral darauf an, dass sich betroffene Kinder jemandem anvertrauen (Disclosure). Wie kommen betroffene Kinder zu einer solch mutigen Entscheidung? In welcher Weise sprechen sie Missbrauchserfahrungen an? Was macht es ihnen leichter, was schwerer? Woran sollten angesprochene Fachkräfte im Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit, Schutzauftrag und möglicher Strafverfolgung von Tätern denken?

Der Vortrag fasst den mittlerweile erreichten Wissensstand zu diesen Fragen zusammen und erörtert Folgen für die Prävention von und Intervention bei sexuellem Missbrauch. Inhalte des Vortrages und der anschließenden Diskussion sind:

ein Überblick: Wissensstand zu Disclosureprozessen bei Kindern, erleichternde und erschwerende Faktoren;

  • Disclosure, Datenschutz und Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII

  • Disclosureprozesse und Aussagebeurteilung

  • Disclosureforschung und Präventionskonzepte gegen sexuellen Missbrauch

 

Zielgruppe

Fachkräfte, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung mit Erstaussagesituationen befasst sein können, (also z. B. Vertrauenslehrkräfte, ErzieherInnen, ASD-Fachkräfte, Fachkräfte aus Beratung und Prävention)
Fachkräfte, die die Aussageentstehung bei der Beurteilung kindlicher Angaben einbeziehen müssen, also z. B. aussagepsychologische Sachverständige, MitarbeiterInnen der Staatsanwaltschaft

Referentin

Dr. Heinz Kindler, Dipl.Psych, Rechtspsychologe (BDP)

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„Schwierige“ Jungen in der Grundschule

Sexueller Missbrauch als mögliche Ursache für Verhaltensauffälligkeiten von Jungen

Zunehmend werden Lehrkräfte im Schulalltag mit verhaltensauffälligen Kindern konfrontiert. Diese Verhaltensauffälligkeiten können auch bei Jungen vor dem Hintergrund sexueller Gewalterfahrungen gesehen werden – eine Perspektive, der bislang viel zu wenig Beachtung beigemessen wurde. In der Fortbildung wird es darum gehen, Unsicherheiten im Zusammenhang mit dieser Problematik zu bearbeiten und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in ihrer professionellen Handlungsfähigkeit zu unterstützen.

Immer noch ist die Tatsache, dass auch Jungen von sexuellem Missbrauch betroffen sind, stark tabuisiert. Auch die Jungen selber tendieren oft dazu dieses Problem zu bagatellisieren. Als Ursache von Verhaltens­auffälligkeiten wird es deshalb oft gar nicht erst in Betracht gezogen. Unter sexuellem Missbrauch verstehen wir dabei ein vielfältiges Spektrum an Gewalt­szenarien, so etwa auch die Konfrontation mit pornografischen Darstellungen (z. B. per Fotohandy).

Jungen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben, verarbeiten diese Erfahrung auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Neben „Internalisierungen“ wie Angst, Furcht, Depression und geringem Selbstwert können auch aggressives, antisoziales Verhalten und unangebrachtes Sexualverhalten eine Folge von sexueller Gewalt sein. An den Verhaltensauffälligkeiten allein lässt sich jedoch nicht feststellen, ob sexuelle Gewalt die Ursache ist oder der Junge andere Probleme auslebt. Deshalb ist es wichtig einen guten und vertrauensvollen Kontakt aufzubauen bzw. zu halten.

In der Fortbildung wird es darum gehen

  • auf welche Weise Jungen versuchen, sexualisierte Erfahrungen zu verarbeiten und welche geschlechtsspezifischen Aspekte diesbez üglich zu beachten sind

  • wie Sie diese Jungen unterstützen können

  • wie Sie mit grenzverletzendem und aggressivem Verhalten von Jungen gegenüber MitschülerInnen und Lehrkräften umgehen können

  • wie abgeklärt werden kann, ob Verhaltensauffälligkeiten mit einem sexuellen Missbrauch in Zusammenhang stehen und welche außerschulischen Kooperationen in dieser Abklärungsphase für Sie hilfreich sein können

  • wo Sie – angesichts dieses Themas, das in der Regel Gefühle von Hilflosigkeit und Angst auslöst – Hilfe und Unterstützung bekommen können

 

Zielgruppe

Lehrkräfte aus Grundschulen, Beratungslehrer und -lehrerinnen, SchulpsychologInnen

Referentin

Ulrike Tümmler-Wanger, Dipl. Soz.Päd; Peter Mosser Dipl. Psych. , MitarbeiterInnen von kibs, München

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Grauzonen im Vorfeld von Kinderpornografie

Neue Handlungsmöglichkeiten durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Die sexuelle Vermarktung von Kindern und Jugendlichen spielt in verschiedenen Diensten des Internets eine große Rolle. Sogenannte „Posen-Angebote“ präsentieren Kinder und Jugendliche in aufreizender Weise nackt oder spärlich bekleidet, ohne dass es sich um Kinderpornografie im strafrechtlichen Sinne handelt. Entsprechende „Teen-Model-Sites“ werden massenhaft gesucht und genutzt.

Auch wenn es sich nicht um Kinderpornografie handelt, besteht die Gefahr, dass der Voyeurismus von Personen mit pädophilen Neigungen bedient und ihr Interesse an Darstellungen des sexuellen Missbrauchs geweckt wird. Außerdem können Kinder und Jugendliche durch solche Medien-Angebote in ihrer Abwehr von sexuellen Übergriffen verunsichert werden und den Eindruck gewinnen, die Rolle als Anschauungs- bzw. Sexualobjekt akzeptieren zu müssen. Sexualisierte Darstellungen verfügbarer Minderjähriger können bei ihnen u.U. den Eindruck erwecken, in bestimmten Situationen auf ihr Recht auf Selbstbestimmung verzichten zu müssen.

Die Rechtslage in Deutschland war in der Vergangenheit unbefriedigend. Durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, der am 1. April 2003 in Kraft trat, hat sich die rechtliche Situation wesentlich verbessert. Welche neuen Handlungsmöglichkeiten sich zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Vorfeld von Kinderpornografie daraus ergeben, machen die beiden ReferentInnen aus der Sicht ihrer jeweiligen Arbeitsfelder deutlich.

 

Zielgruppe

Fachkräfte der Jugendhilfe und andere Interessierte

Referenten

Maria Monninger, Stabstelle der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), München

Friedemann Schindler, jugendschutz.net, Mainz

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Sicher chatten?

Kinder im Internet

Immer mehr Kinder nutzen das Internet mit all seinen Möglichkeiten. Eltern und PädagogInnen begrüßen und unterstützen dies meist, ist dieses Medium doch mittlerweile für Bildung und Schule unerlässlich. Dennoch: In Chats z. B. werden Kinder immer wieder von Pädokriminellen kontaktiert, die die Vorzüge des World Wide Web für sich zu nutzen wissen. Der Vortrag zeigt auf

  • welche Täterstrategien z. B. in Chats verfolgt werden

  • welche Gefährdungen für Kinder dadurch entstehen können

  • und welche Möglichkeiten des Schutzes von Eltern und PädagogInnen gemeinsam mit den Kindern beachtet werden sollten.

Der Vortrag bezieht sich auf Gefährdungen für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren und die daraus resultierenden Schutzmöglichkeiten.

 

Zielgruppe

PädagogInnen, die mit Kindern arbeiten, Eltern sowie interessierte Einzelpersonen

Referentin

Christine Rudolf-Jilg, Dipl. Soz.Päd, Mitarbeiterin bei AMYNA e.V.

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Qualität durch Klarheit

Die Rolle der Leitung von Kinderkrippen beim Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kinderkrippen wollen einen möglichst optimalen Schutz von Mädchen und Jungen gewährleisten. Seit dem 1.10.2005 ist die Verpflichtung dazu auch gesetzlich geregelt (§ 8a, SGB VIII).

Wie dieser Schutz am besten realisiert und in der Einrichtung verbindlich verankert werden kann, darum wird es in dieser Fortbildung gehen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Leitungsfunktionen kommt dabei eine besondere Rolle zu. In ihrer Hand liegt die Entscheidung und die Verantwortung, gemeinsam mit dem Team Strukturen zu gestalten, die einen optimalen Schutz der Mädchen und Jungen in der Einrichtung gewährleisten und ein strukturiertes und wohlüberlegtes Vorgehen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch in Kooperation mit den entsprechenden Fachstellen sichern.

Um diese Rolle gut ausfüllen zu können, sind Informationen und Auseinandersetzung mit der Thematik und mit den eigenen Fragen nötig. In dieser zweitägigen Fortbildung erhalten Sie Anregungen wie ein Interventionsplan in der Einrichtung aussehen könnte und was dabei zu beachten ist. Sie erhalten einen Überblick, welche rechtlichen Aspekte berücksichtigt werden müssen und an wen Sie sich zur Klärung Ihrer einrichtungsspezifischen Fragen wenden können.

 

Zielgruppe

Leitungen und Stellvertretungen der städtischen Kinderkrippen

Referenten

Sibylle Härtl, Päd. M.A.

Adelheid Unterstaller, Päd M.A., Mitarbeiterinnen bei AMYNA e.V.

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20 Jahre AMYNA

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www.sicherewiesn.de